Übungsfragen zu J. W. Goethes Faust I / Auerbachs Keller I

In Auerbachs Keller endlich soll Fausts neues Leben beginnen. Der Teufel ist  in dieser traditionellen Leipziger Studentenkneipe erfolgreich und verblüfft mit seiner Zauberkunst ein paar Trunkenbolde. Faust jedoch ist gelangweilt. vgl. die Szenenbeschreibung auf goethe2day.de

001 Wer sind die fremden Gäste in der Szene Auerbachs Keller aus J. W. Goethes Faust ?
002 Wer sorgt in Auerbachs Keller für zauberhafte Unterhaltung (Faust I)?
003 In welcher Stadt in Deutschland konnte J. W. Goethe „Auerbachs Keller“ selbst besuchen?
004 Aus welchem Grund hielt sich Goethe in seiner Jugend in Leipzig auf?
005 Welches „Kunststück“ führt der Teufel in J. W. Goethes Faust, Szene Auerbachs Keller, vor?
006 Welches Lied singt Mephisto in Auerbachs Keller?
007 Welches ist der einzige historisch genau bezeichnete Handlungsort in Goethes Faustdichtung?
008 Wie erwehrt sich Mephisto der Gewalttätigkeiten der Zechgesellen in der Szene „Auerbachs Keller“?
009 Welches Tier besingen die Saufkumpane zu Anfang der Trinkszene in J. W. Goethes Faust I?
010 Welches „Verkehrsmittel“ benutzt der Teufel beim Abschied aus Auerbachs Keller?

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Die Internationalen Frankfurter Sommerkurse 2015 an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main

Quelle: http://frankfurter-sommerkurse-de Frankfurt am Main 2015 „Die Internationalen Frankfurter Sommerkurse finden auch im Jahre 2015 wieder im August an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität statt. Sie bieten ausländischen Gästen eine gründliche Verbesserung ihrer deutschen Sprachkenntnisse. Das Kursangebot richtet sich insbesondere an ausländische Studierende der Germanistik, aber auch an der deutschen Sprache interessierte Studierende anderer Fachrichtungen und an bereits Berufstätige. Angeboten werden Kurse, deren Programme entsprechend den Vorkenntnissen der Teilnehmer abgestuft sind. Die Unterrichtssprache der Sommerkurse ist Deutsch. (Mindestalter der Teilnehmer ist in der Regel das vollendete 18. Lebensjahr) Die Wochentage enthalten jeweils ein volles Tagesprogramm; an den Wochenenden finden Exkursionen und kulturelle Veranstaltungen statt. Studentinnen und Studenten der Universität Frankfurt werden die Gäste während Ihres Aufenthalts in Frankfurt betreuen. Das Programm umfasst als zentralen Bestandteil den obligatorischen Deutschunterricht an den Vormittagen, Vertiefungsveranstaltungen an den Nachmittagen, Seminare zur Sprache, Literarische Lesungen, die in Verbindung mit Besichtigungen und Exkursionen in das deutsche Geistesleben einführen, Ausflüge an den Wochenenden sowie einige Abendveranstaltungen. Die Teilnahme an den Nachmittagsveranstaltungen ist freiwillig.“ Quelle: http://frankfurter-sommerkurse-de

28 x Goethes Faust I – Die Handlung des Dramas (Inhalt, Zusammenfassung, Szenen) von Stephan Fröhder

28 x Goethes Faust I – Die Handlung des Dramas (Inhalt, Zusammenfassung,
Szenen) von (c) Stephan Fröhder 2007

„Kann der Teufel mit Gott eine Wette abschließen und den Doktor Heinrich Faust zum Bösen verführen? Im „Prolog im Himmel“ spricht Mephisto deshalb mit dem Herrn und erhält die Chance, den Menschen Faust zu prüfen. Weiterlesen

„Nach dem Besuch“ Im Goethehaus in Frankfurt am Main IX – Dialog

„Nach dem Besuch“ Im Goethehaus in Frankfurt am Main IX – Dialog  (c) Stephan Fröhder 2015 (Bezug: Internationale Sommerkurse an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
001    Hast du verstanden, warum unser Deutschlehrer den Besuch im Goethehaus so wichtig findet?
002     Ja schon: Erstens ist er selbst in Frankfurt am Main aufgewachsen, zweitens war seine Familie sehr interessiert an Kunst und Kultur und drittens hat er Germanistik bzw. Literaturwisschenschaften studiert.
003     Ok, aber es gibt doch viel modernere Autoren als den Goethe. Der ist doch schon fast zweihundert Jahre tot….
004    Das stimmt, aber es gibt nicht viele Dichter in der europäischen Literaturgeschichte, die so vielseitig, originell, gebildet und weitsichtig waren wie Johann Wolfgang Goethe (1749-1832).
005    Und was bitte ist so besonders an dem Werk des „deutschen Nationaldichters“- Lesetipp? 🙂
006   „Dichtung und Wahrheit“, die „Italienische Reise“ und „Faust I“ zum Beispiel…
007    Und ich soll jetzt den ganzen Faust lesen, gereimt auch noch  in dem altertümlichen Deutsch? ,-)
008    Man liest sich ein – das ist reine Gewöhnungssache. Außerdem gibt es eine sehr kurze und dennoch zutreffende Inhaltsangabe von Stephan Fröhder.
009   Meinst du „28xFaust“ aus dem Jahr 2007?
010   Ja, genau!  Diese Zusammenfassung der Faust-Handlung ist kurz und trotzdem gut.
Text (c) Stephan Fröhder 2015 #Deutschkurs #Dialog #Goethe #Inhaltsangabe

 

„Deutsche Sprache, Literatur und Kultur“, 3.-31.August 2015 Goethe-Universität Frankfurt/M

Quelle: http://frankfurter-sommerkurse.de / „Die Internationalen Frankfurter Sommerkurse finden auch im Jahre 2015 wieder im August an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität statt. Sie bieten ausländischen Gästen eine gründliche Verbesserung ihrer deutschen Sprachkenntnisse. Das Kursangebot richtet sich insbesondere an ausländische Studierende der Germanistik, aber auch an der deutschen Sprache interessierte Studierende anderer Fachrichtungen und an bereits Berufstätige.
Angeboten werden Kurse, deren Programme entsprechend den Vorkenntnissen der Teilnehmer abgestuft sind. Die Unterrichtssprache der Sommerkurse ist Deutsch. (Mindestalter der Teilnehmer ist in der Regel das vollendete 18. Lebensjahr)

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Übungsaufgabe Nr. 5b – Frühstücken im Hotel II – „Bitte, wo finde ich die Brötchen?“ #Lösung

Frühstücken im Hotel II – „Bitte, wo finde ich die Brötchen?“ #Lösung

1. „Bitte, wo finde ich die Brötchen?
2. „Direkt vor Ihnen!“
3. „Tut mir Leid, ich habe die Brötchen nicht gefunden!“
4. „Die Brötchen sind direkt vor Ihnen!“
5. „Fräulein, entschuldigen Sie bitte, ich kann die Brötchen immer noch nicht finden!“
6. „Sie liegen doch direkt vor Ihnen!“
7. „Bitte zeigen Sie es mir!“
8. „Einen Moment bitte, ich bin gleich wieder bei Ihnen!“
9. „Jetzt reicht es mir aber! Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“
10. „Aber hier sind die Brötchen doch – unter der Stoffserviette! Sie sollen warm bleiben“.

Erklärung zum Dialog: Im Frühstücksraum des Hotels hat der Gast eine Frage an die Kellnerin, aber diese ist sehr beschäftigt und kurz angebunden. Das Frühstücksbuffett ist scheinbar komplett aufgebaut, aber die Brötchen fehlen. Es ist ein Problem, denn der Gast kann sie nicht finden. Erst als er ärgerlich wird, hilft ihm die hektische Kellnerin. Die Lösung des Rätsels ist, dass die frischen Brötchen unter einer Stoffserviette versteckt sind, die sie warm halten soll.

Johann Wolfgang von Goethe – Stuttgart, den 30 August 1797

Aus einer Reise in die Schweiz über Frankfurt, Heidelberg, Stuttgart und Tübingen im Jahre 1797 – Kapitel 3 vonJohann Wolfgang von Goethe
„Stuttgart, den 30 August 1797.

Ich machte meine erste gewöhnliche Tour um 6 Uhr früh allein, und rekognoszierte die Stadt mit ihren Umgebungen. Eine Seite hat eine Befestigung nach der Heilbrunner Art, nur nicht so stattlich; die Gräben sind auch in Weinberge und Gartenpflanzungen verwandelt. Bald nachher findet man die schönsten Alleen von mehrern Baumreihen und ganz beschattete Plätze. Zwischen diesen und einer Art von Vorstadt liegt eine schöne Wiese. Durch die Vorstadt kommt man bald auf den Platz vor das Schloß oder vielmehr vor die Schlösser. Der Platz ist seit der Anwesenheit des Großfürsten schön planiert, und die teils auf Rasen, in großen regelmäßigen Partien, teils als Alleen gepflanzten Kastanienbäume sind sehr gut gediehen. Das Schloß selbst ist von dem Geschmack der Hälfte dieses Jahrhunderts, das Ganze aber anständig frei und breit. Das alte Schloß wäre jetzt kaum zu einer Theaterdekoration gut. Die alte Stadt gleicht Frankfurt in ihren alten Teilen; sie liegt in der Tiefe nach dem kleinen Wasser zu. Die neue Stadt ist in entschiedenen Richtungen meist geradlinig und rechtwinkelig gebaut, ohne Ängstlichkeit in der Ausführung. Man sieht Häuser mit mehr oder weniger Überhängen, ganz perpendikulär, von verschiedener Art und Größe; und so bemerkt man, daß die Anlage nach einem allgemeinen Gesetz und doch nach einer gewissen bürgerlichen Willkür gemacht wird.

Nachdem ich mich umgekleidet, besuchte ich nach 10 Uhr Herrn Handelsmann Rapp, und fand an ihm einen wohlunterrichteten verständigen Kunstfreund. Weiterlesen

J. W. Goethe Faust „Zueignung“

Johann Wolfgang Goethe, FAUST I, „Zueignung.

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf;
Gleich einer alten, halbverklungnen Sage
Kommt erste Lieb und Freundschaft mit herauf;
Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage
Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden
Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

Sie hören nicht die folgenden Gesänge, Weiterlesen