‘Butter bei die Fische’ – Sprengt die Aufgabe des Kanzlerkandidaten der SPD den Zeitrahmen? 1000news #Deutschland #Bundestagswahl

Quelle: 1000news.de / 2013  / #Bundestagswahl  #Kommentar / Kommentar 1000news.de: Mit vorerst niedrigen Zustimmungswerten und einem abwartend geduldigen (Wunsch-) Koalitionspartner in spe (Die Grünen) versuchen die deutschen Sozialdemokraten ihr Wahlziel in den restlichen fünf Monate vor der deutschen Bundestagswahl am 22.9. 2013 im Dauerlauf zu erreichen. Die Umfragewerte dagegen lassen eher vermuten, dass am Ende im Herbst 2013 die Neuauflage der „Großen Koalition“ zwischen CDU/CSU und SPD stehen könnte – auch wenn diese Möglichkeit derzeit nicht offen thematisiert wird. In jedem Falle bleibt dem Kanzlerkandidaten nicht mehr viel Zeit, das fehlende Drittel der früher einmal bei Bundestagswahlen eingesammelten Wählerstimmen zurückzugewinnen. Auch das Verhältnis des ehemaligen Bundesfinanzministers zur #Presse und den übrigen #Medien scheint im Frühjar 2013 nicht gerade von gegenseitiger #Akzeptanz gekennzeichnet.
Noch schwerer einzuschätzen schließlich ist für den interessierten Beobachter, was sich die internen und externen #Berater des Peer #Steinbrück als #Strategie ausgedacht haben. Vielleicht gibt es ja auch gar keine ausgewiesene Idee für #Kommunikation und #Wahlkampf. Dass „das WIR“ jedenfalls selbst den Sieg „entscheidet“, ist nicht zu erwarten. / #SPD #Nichtwähler #Stammwähler #Grüne #Landtagswahlen /

Das Fortsbestehen der Regierungskoalition der Bundeskanzlerin mit den Freidemokraten dagegen scheint ebenfalls fraglich, weil die FDP offenbar gerne Stimmen vom großen Koalitionspartner „leiht“, um selbst die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden und wieder in die Parlamente einziehen zu können. Dieselben Stimmen jedoch können nicht zweimal erwartet werden, so dass CDU und CSU bei der Bundestagswahl kaum erfreut sein dürften, wenn zu einer „Leihstimmenkampagne“ aufgerufen wird. Dass die Wähler und Wählerinnen ihre Gewohnheit, die eine odere andere Partei weiter zu unterstützen (Stammwähler) aufgeben oder dass sich gar ein großer Anteil von „Nichtwählern“ mobilisieren lässt, kann unter normalen politischen Bedingungen in #Deutschland 2013 nicht angenommen werden. (c)

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